Eine hochwertige Naturseife ist nicht nur ein kleines Stück tägliche Pflege, sondern auch erstaunlich ergiebig. Damit sie möglichst lange fest, schön und angenehm in der Anwendung bleibt, kommt es jedoch auf die richtige Aufbewahrung an.
Denn feste Seife mag eines ganz besonders: zwischen den Anwendungen in Ruhe trocknen zu können.
Wir zeigen dir, wie du deine Naturseife im Badezimmer, unter der Dusche und unterwegs richtig aufbewahrst – und welche kleinen Helfer dabei besonders praktisch sind.
Warum sollte feste Seife nach der Anwendung trocknen?
Bei jeder Benutzung kommt deine Seife mit Wasser in Kontakt. Bleibt sie anschließend auf einer nassen Fläche oder in einer geschlossenen, feuchten Seifenschale liegen, kann die Oberfläche weich werden.
Das ist nicht grundsätzlich problematisch, führt aber dazu, dass beim nächsten Waschen mehr Seife abgetragen wird als nötig. Eine gut getrocknete Naturseife bleibt dagegen länger fest und lässt sich sparsamer verwenden.
Die wichtigste Regel lautet deshalb: Wasser ablaufen lassen und der Seife ausreichend Luft zum Trocknen geben.
Auch etablierte Seifenmanufakturen empfehlen, feste Seife nicht dauerhaft im Wasser liegen zu lassen und eine Ablage zu verwenden, von der überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Die richtige Seifenablage macht den Unterschied
Eine gute Seifenablage sollte verhindern, dass das Seifenstück mit seiner gesamten Unterseite auf einer feuchten Fläche liegt.
Besonders praktisch sind deshalb Ablagen, die Wasser entweder ableiten oder aufnehmen und gleichzeitig Luft an die Seife lassen.
Eine Luffa-Seifenablage eignet sich hierfür besonders schön. Luffa ist ein pflanzliches Naturmaterial und nimmt überschüssiges Wasser auf. Gleichzeitig fügt sich die natürliche Struktur wunderbar in ein Badezimmer ein, in dem Nachhaltigkeit und Ästhetik zusammengehören.
Wichtig ist auch hier: Die Ablage selbst sollte regelmäßig trocknen können und nicht dauerhaft in stehendem Wasser liegen.
Kann man Naturseife in einem Seifensäckchen aufbewahren?
Ja. Ein Seifensäckchen ist besonders praktisch, weil sich die Seife darin nach der Benutzung aufhängen lässt.
Dadurch kann Wasser ablaufen und Luft an das Seifenstück gelangen. Gleichzeitig lässt sich das Säckchen direkt beim Waschen verwenden.
Besonders praktisch wird es, wenn das Seifenstück irgendwann sehr klein geworden ist: Auch kleine Seifenreste lassen sich im Säckchen sammeln und nahezu vollständig aufbrauchen. Das vermeidet unnötigen Abfall und passt hervorragend zum nachhaltigen Gedanken einer festen Naturseife. Auch andere Seifenmanufakturen empfehlen diese Verwendung für kleine Seifenreste.
Feste Seife in der Dusche aufbewahren
In der Dusche ist die richtige Aufbewahrung besonders wichtig, denn hier herrscht naturgemäß viel Feuchtigkeit.
Lege deine Naturseife möglichst nicht auf den Boden einer Ablage, auf der sich Wasser sammelt. Besser ist eine gut belüftete Seifenablage oder ein Seifenhalter, bei dem überschüssiges Wasser ablaufen kann.
Auch ein aufgehängtes Seifensäckchen kann eine einfache Lösung sein.
Nach dem Duschen gilt: Je besser die Seife trocknen kann, desto länger hast du Freude an ihr.
Wie bewahrt man Naturseife auf Reisen auf?
Feste Naturseife ist ein wunderbarer Reisebegleiter. Sie kann nicht auslaufen, benötigt wenig Platz und lässt sich unkompliziert transportieren.
Für unterwegs eignet sich eine Seifendose. Ideal ist eine Dose mit einem separaten Einsatz, durch den die Seife nicht unmittelbar im Restwasser liegt.
Wenn es die Zeit erlaubt, solltest du deine Seife nach dem Duschen zunächst etwas antrocknen lassen und die Dose anschließend schließen. Am Reiseziel kannst du die Dose wieder öffnen und die Seife vollständig trocknen lassen. Dieses Prinzip wird auch bei speziellen dreiteiligen Reisedosen mit Abtropfeinsatz eingesetzt.
Wie bewahrt man unbenutzte Naturseife auf?
Vielleicht hast du gleich mehrere Lieblingsseifen zu Hause oder möchtest ein schönes Seifenset verschenken.
Unbenutzte Naturseife sollte am besten trocken, vor großer Hitze geschützt und nicht in dauerhaft feuchter Umgebung gelagert werden.
Ein trockener Schrank oder eine Schublade eignet sich beispielsweise gut. Stark duftende Seifen sollten nicht unbedingt unmittelbar nebeneinander gelagert werden, wenn ihre unterschiedlichen Düfte möglichst unverändert erhalten bleiben sollen.
5 Tipps für die richtige Aufbewahrung deiner Naturseife
- Nach jeder Anwendung trocknen lassen. Vermeide stehendes Wasser unter der Seife.
- Eine geeignete Seifenablage verwenden. Luffa oder eine Ablage mit guter Drainage sind ideal.
- Das Seifensäckchen nutzen. Es eignet sich zum Aufhängen und später auch für kleine Seifenreste.
- Auf Reisen eine geeignete Seifendose verwenden. Die Seife nach Möglichkeit kurz antrocknen lassen, bevor die Dose geschlossen wird.
- Vorräte trocken lagern. Unbenutzte Seifen vor dauerhafter Feuchtigkeit und großer Hitze schützen.
Kleine Gewohnheit, große Wirkung
Die richtige Aufbewahrung von Naturseife ist eigentlich ganz einfach. Entscheidend ist vor allem, dass dein Seifenstück zwischen zwei Anwendungen ausreichend trocknen kann.
So bleibt die Seife länger fest, lässt sich angenehm verwenden und du kannst sie möglichst lange genießen.
Und manchmal sind es gerade diese kleinen Dinge, die ein tägliches Pflegeritual noch schöner machen: eine handgemachte Seife, eine natürliche Ablage und ein paar Minuten Zeit zum Trocknen.