AGB


Foamable Handmade Soaps

Inhaber: Peter Toffel
Wasserfohr 1
59439 Holzwickede
Deutschland

E-Mail: peter@foamable.com
Telefon: 01575 2051582

Stand: August 2026


§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über den Verkauf und die Lieferung von Waren, die zwischen

    Peter Toffel, handelnd unter „Foamable Handmade Soaps“,
    Wasserfohr 1, 59439 Holzwickede
    – nachfolgend „Verkäufer“ –

    und dem Kunden über den Online-Shop des Verkäufers geschlossen werden.

  2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern.
  3. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
  4. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
  5. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
  6. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Verkäufer und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

§ 2 Vertragsgegenstand

  1. Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf der im Online-Shop dargestellten Waren, insbesondere handgefertigter Seifen, Geschenksets und entsprechender Accessoires.
  2. Die wesentlichen Eigenschaften der angebotenen Waren ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Online-Shop.
  3. Bei handgefertigten Produkten können geringfügige Abweichungen in Farbe, Form, Oberflächenstruktur und Gewicht auftreten, soweit diese handwerklich bedingt und für den Kunden zumutbar sind. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln bleiben unberührt.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

  1. Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
  2. Der Kunde kann die ausgewählten Waren in den Warenkorb legen. Vor Abgabe seiner Bestellung kann er seine Eingaben mithilfe der im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten überprüfen und berichtigen. Der Bestellvorgang kann bis zur Betätigung des abschließenden Bestellbuttons jederzeit abgebrochen werden.
  3. Durch Betätigung des abschließenden Bestellbuttons gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
  4. Unmittelbar nach Eingang der Bestellung erhält der Kunde eine automatisch erzeugte Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung bestätigt lediglich den Zugang der Bestellung und stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
  5. Der Kaufvertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer das Angebot des Kunden

    • durch eine gesonderte Auftragsbestätigung per E-Mail annimmt,
    • bei vereinbarter Abholung die Abholbereitschaft der Ware verbindlich bestätigt oder
    • die Ware versendet und den Kunden hierüber informiert.

    Maßgeblich ist das zuerst eintretende Ereignis.

  6. Nimmt der Verkäufer die Bestellung nicht an, wird der Kunde hierüber informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel zurückerstattet, soweit nichts anderes vereinbart wurde.
  7. Der abschließende Bestellbutton muss im Shop eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisen, beispielsweise durch die Bezeichnung „zahlungspflichtig bestellen“. Dies ist für Verbraucherverträge im elektronischen Geschäftsverkehr gesetzlich vorgeschrieben.

§ 4 Vertragssprache und Vertragstext

  1. Für den Vertragsschluss steht ausschließlich die deutsche Sprache zur Verfügung.
  2. Der Verkäufer speichert die Bestelldaten und den Vertragstext nach Maßgabe der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
  3. Der Kunde erhält seine Bestelldaten, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Verbraucherinformationen einschließlich der Widerrufsbelehrung in Textform, insbesondere per E-Mail.
  4. Ein Kundenkonto ist für eine Bestellung nicht erforderlich.
  5. Der Vertragstext ist nach Abschluss der Bestellung nicht über ein Kundenkonto abrufbar. Der Kunde kann die ihm übersandten Vertragsunterlagen selbst speichern oder ausdrucken.

§ 5 Preise und Grundpreise

  1. Sämtliche im Online-Shop angegebenen Preise sind Gesamtpreise.
  2. Der Verkäufer wendet die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG an. Die Umsätze sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen umsatzsteuerfrei; Umsatzsteuer wird daher nicht gesondert ausgewiesen.
  3. Zusätzlich zu den angegebenen Produktpreisen können Versandkosten gemäß § 6 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen anfallen.
  4. Soweit für ein Produkt gesetzlich die Angabe eines Grundpreises vorgeschrieben ist, wird dieser beim jeweiligen Produkt gesondert ausgewiesen.
  5. Für eine Seife mit einem Gewicht von 140 Gramm und einem Gesamtpreis von 12,90 Euro beträgt der Grundpreis beispielsweise 92,14 Euro je Kilogramm. Der jeweils maßgebliche Grundpreis wird unmittelbar beim konkreten Produktangebot dargestellt.

§ 6 Versandkosten

  1. Für den normalen Versand innerhalb Deutschlands als Warensendung werden bei einem Warenwert von weniger als 30,00 Euro Versandkosten in Höhe von pauschal 2,90 Euro berechnet. Sollte im Kaufvorgang eine Expresslieferung gewünscht werden, so betragen die Versandkosten pauschal € 9,90.
  2. Ab einem Warenwert von 30,00 Euro erfolgt der Versand innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. 
  3. Maßgeblich ist der Warenwert nach Abzug etwaiger Preisnachlässe und ohne Berücksichtigung der Versandkosten.
  4. Die konkret anfallenden Versandkosten werden dem Kunden im Online-Shop und vor Abgabe seiner Bestellung angezeigt.
  5. Bei vereinbarter Abholung der Ware fallen keine Versandkosten an.
  6. Für die frei wählbaren Abos gelten Sonderregelungen, die unter dem Punkt "Abos" einsehbar sind.

§ 7 Lieferung und Abholung

1. Versand

  1. Die Lieferung erfolgt ausschließlich an Lieferadressen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Der Versand erfolgt mit DHL oder der Deutschen Post.
  3. Lieferungen an DHL-Packstationen sind möglich, soweit die für die jeweilige Bestellung verwendete Versandart eine Zustellung an eine Packstation unterstützt.
  4. Bei einer Lieferung an eine DHL-Packstation muss der Kunde eine gültige Postnummer sowie die vollständige Anschrift der Packstation angeben.
  5. Soweit beim jeweiligen Produkt nichts Abweichendes angegeben ist, beträgt die Lieferzeit drei bis fünf Werktage.
  6. Bei vereinbarter Vorkasse beginnt die Lieferfrist am Tag nach Eingang des vollständigen Rechnungsbetrages auf dem vom Verkäufer angegebenen Konto.
  7. Fällt das Ende einer Lieferfrist auf einen Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, endet die Frist am folgenden Werktag.

2. Abholung

  1. Der Kunde kann im Bestellprozess eine Abholung der Ware wählen, sofern diese Möglichkeit für die konkrete Bestellung angeboten wird.
  2. Die Abholung erfolgt in Holzwickede an dem vom Verkäufer in der Auftrags- oder Abholbestätigung genannten Abholort.
  3. Die Ware kann erst abgeholt werden, nachdem der Verkäufer dem Kunden mitgeteilt hat, dass sie abholbereit ist.
  4. Der konkrete Abholtermin wird zwischen dem Verkäufer und dem Kunden abgestimmt. Eine Abholung ohne vorherige Bestätigung oder Terminabstimmung kann nicht gewährleistet werden.
  5. Bei Abholung ist der Kaufpreis vor Ort bei Übergabe der Ware fällig, sofern nicht bereits vorab gezahlt wurde.
  6. Die bei der Abholung angebotenen Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Bestellprozess, in der Auftragsbestätigung oder bei der Terminabstimmung mitgeteilt.
  7. Der Kunde soll seine Abholbestätigung oder Bestellnummer bei der Abholung bereithalten.

§ 8 Zahlungsbedingungen

  1. Dem Kunden stehen die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsarten zur Verfügung. Angeboten werden insbesondere:
    • Vorkasse per Banküberweisung,
    • PayPal,
    • Kreditkartenzahlung,
    • Zahlung vor Ort bei vereinbarter Abholung.
  2. Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse teilt der Verkäufer dem Kunden seine Bankverbindung mit der Auftragsbestätigung oder Zahlungsaufforderung per E-Mail mit.
  3. Der Rechnungsbetrag ist bei Vorkasse innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang der Zahlungsaufforderung ohne Abzug zu überweisen.
  4. Erfolgt die Zahlung trotz Fälligkeit nicht, kann der Verkäufer dem Kunden eine angemessene Nachfrist setzen und nach deren erfolglosem Ablauf nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurücktreten.
  5. Bei Zahlung über PayPal oder per Kreditkarte erfolgt die Zahlungsabwicklung über den im Bestellprozess bezeichneten Zahlungsdienstleister. Ergänzend gelten die zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Zahlungsdienstleister vereinbarten Bedingungen.
  6. Die gesetzlichen Ansprüche und Einwendungen des Kunden gegenüber dem Verkäufer bleiben von den Bedingungen eines Zahlungsdienstleisters unberührt.
  7. Bei vereinbarter Zahlung vor Ort wird der Kaufpreis mit Übergabe der Ware fällig. Soweit im Einzelfall nichts anderes mitgeteilt wird, erfolgt die Zahlung vor Ort in bar. Werden weitere Zahlungsmöglichkeiten angeboten, wird der Kunde hierüber spätestens bei der Terminabstimmung informiert.

§ 9 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte oder zur Abholung übergebene Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.


§ 10 Transportschäden

  1. Werden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, bittet der Verkäufer den Kunden, diese möglichst unmittelbar beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer zeitnah zu informieren.
  2. Die Versäumung einer Reklamation beim Zusteller oder einer Mitteilung an den Verkäufer hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Rechte des Kunden, insbesondere nicht auf dessen Gewährleistungsrechte.
  3. Durch eine zeitnahe Mitteilung unterstützt der Kunde den Verkäufer dabei, Ansprüche gegenüber dem Transportunternehmen oder einer Transportversicherung geltend zu machen.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher

  1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
  2. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor Abgabe seiner Bestellung zur Verfügung gestellt und nach Vertragsschluss in Textform übermittelt wird.
  3. Dem Kunden wird außerdem das gesetzliche Muster-Widerrufsformular zur Verfügung gestellt.
  4. Die Wahl der Abholung statt des Versands beseitigt das Widerrufsrecht nicht, wenn der Vertrag zuvor ausschließlich über den Online-Shop oder andere Fernkommunikationsmittel geschlossen wurde.
  5. Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt. § 312g BGB sieht das Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge sowie bestimmte gesetzliche Ausnahmen vor.

§ 12 Personalisierte und individuell angefertigte Waren

  1. Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren,

    • die nicht vorgefertigt sind und
    • für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Kunden maßgeblich ist

    oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.

  2. Dies kann insbesondere gelten für:
    • Waren mit individuell gestalteten Etiketten,
    • speziell nach Kundenwunsch angefertigte Geschenksets,
    • personalisierte Verpackungen und
    • sonstige nach individuellen Vorgaben hergestellte Produkte.
  3. Das bloße Zusammenstellen eines Geschenksets aus vollständig vorgegebenen Standardprodukten führt nicht in jedem Fall zum Ausschluss des Widerrufsrechts. Entscheidend ist, ob die Ware tatsächlich nach individuellen Vorgaben hergestellt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurde.
  4. Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte bei mangelhaften, beschädigten oder falsch gelieferten Waren bleiben auch bei personalisierten Produkten uneingeschränkt bestehen.

Der gesetzliche Ausschluss für tatsächlich individualisierte Waren folgt aus § 312g Absatz 2 BGB.


§ 13 Mängelhaftung

  1. Es gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung.
  2. Der Verkäufer ist insbesondere verpflichtet, dem Kunden die Ware frei von Sach- und Rechtsmängeln zu übergeben. Die grundlegenden Pflichten aus einem Kaufvertrag ergeben sich aus § 433 BGB.
  3. Abbildungen, Beschreibungen und Angaben zu handgefertigten Produkten stellen keine Garantie für eine vollkommen identische Beschaffenheit jedes einzelnen Exemplars dar, soweit geringfügige Abweichungen auf der handwerklichen Herstellung beruhen, üblich und für den Kunden zumutbar sind.
  4. Eine Garantie wird nur übernommen, wenn sie beim jeweiligen Produkt ausdrücklich als solche bezeichnet wird.

§ 14 Haftung

  1. Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.
  2. Für sonstige Schäden haftet der Verkäufer unbeschränkt:
    • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
    • nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie
    • im Rahmen einer ausdrücklich übernommenen Garantie.
  3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Verkäufers auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
  4. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
  5. Im Übrigen ist die Haftung für Schäden aus leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
  6. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

§ 15 Verbraucherstreitbeilegung

Der Verkäufer ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.


§ 16 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf – UN-Kaufrecht beziehungsweise CISG.
  2. Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nach Absatz 1 nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.
  3. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Unna.
  4. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Eine Gerichtsstandsvereinbarung ist nicht allein deshalb uneingeschränkt zulässig, weil ein Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist. Die Voraussetzungen einer Gerichtsstandsvereinbarung richten sich insbesondere nach § 38 ZPO.


§ 17 Schlussbestimmungen

  1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
  2. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.